Das beste wirklich kostenlose VPN für Mac ist für die meisten Nutzer Proton VPN Free: Der Tarif hat kein Datenlimit, benötigt keine Kreditkarte und bietet eine native macOS-App. Wenn Sie bestimmte kostenlose Standorte auswählen möchten, ist Windscribe Free oft praktischer, allerdings auf 2 GB pro Monat ohne E-Mail beziehungsweise 10 GB mit bestätigter E-Mail begrenzt.
Kostenlos bedeutet jedoch nicht automatisch uneingeschränkt. Datenvolumen, Standortwahl, Geschwindigkeit, Streaming und Support sind bei Gratis-Tarifen meist begrenzt. Dieser Vergleich trennt deshalb dauerhaft kostenlose Angebote klar von kostenpflichtigen VPNs mit Geld-zurück-Garantie. Die Angaben basieren auf den veröffentlichten Tarif- und Produktinformationen der Anbieter; wir erfinden keine eigenen Geschwindigkeits- oder Streaming-Tests.
Kostenlose VPNs für Mac: schneller Vergleich
Tarifangaben zuletzt anhand der offiziellen Anbieterseiten geprüft: September 2026. Kostenlose Pläne können sich jederzeit ändern; kontrollieren Sie deshalb vor der Installation die aktuellen Bedingungen.
Die besten kostenlosen VPNs für Mac im Detail
Welches Angebot am besten passt, hängt vor allem von Ihrem Datenverbrauch ab. Für tägliches Surfen ist ein unbegrenzter Tarif wichtiger als eine große Standortliste. Für kurze Reisen oder einen bestimmten kostenlosen Standort kann ein begrenzter Tarif dagegen die bessere Wahl sein.
1. Proton VPN Free: bestes kostenloses Mac-VPN ohne Datenlimit
Proton VPN Free ist die stärkste Wahl für Mac-Nutzer, die regelmäßig online sind und kein monatliches Datenlimit möchten. Laut Anbieter schützt der kostenlose Tarif ein Gerät gleichzeitig, bietet mittlere Geschwindigkeit und verbindet automatisch mit Servern in fünf Ländern. Eine Kreditkarte ist nicht erforderlich.

Geeignet für: tägliches Surfen, E-Mail und die Nutzung öffentlicher WLANs, wenn Sie möglichst selten über ein Datenlimit nachdenken möchten.
Vorteile:
- Keine monatliche Datenobergrenze
- Keine Werbung und keine Kreditkarte laut Anbieter
- Native App für macOS
- Kill Switch und Always-on-Schutz gehören zu den kostenlosen Sicherheitsfunktionen
Nachteile:
- Nur ein Gerät gleichzeitig
- Der kostenlose Server wird automatisch aus fünf Ländern ausgewählt
- Streaming-Unterstützung ist den kostenpflichtigen Tarifen vorbehalten
2. Windscribe Free: beste kostenlose Standortwahl
Windscribe Free ist interessant, wenn Sie den kostenlosen Standort selbst auswählen möchten. Ohne E-Mail erhalten Sie 2 GB pro Monat; nach Bestätigung einer E-Mail-Adresse steigt das Limit auf 10 GB. Der Anbieter nennt zehn kostenlose Länder und erlaubt die Nutzung eines Kontos auf mehreren Geräten.

Geeignet für: gelegentliche Nutzung, Reisen und Nutzer, die einen bestimmten kostenlosen Standort benötigen.
Vorteile:
- Zehn kostenlose Länder
- 10 GB monatlich nach E-Mail-Bestätigung
- Mehrere Geräte mit einem kostenlosen Konto
- Desktop-App und Browser-Erweiterung verfügbar
Nachteile:
- Ohne E-Mail nur 2 GB pro Monat
- Gemeinsam genutzte Gratis-Server können stärker ausgelastet sein
- 10 GB reichen nicht für regelmäßiges Video-Streaming oder große Downloads
3. Hotspot Shield Basic: unkompliziert auf einem Mac
Hotspot Shield Basic richtet sich an Nutzer, die eine einfache kostenlose Verbindung auf einem Gerät möchten. Die aktuelle Tarifseite nennt unbegrenzte Bandbreite, einen Kill Switch und Split Tunneling. Die Standortwahl und weitere Funktionen bleiben gegenüber Premium deutlich eingeschränkt.

Geeignet für: einfaches Surfen auf einem einzelnen Mac, wenn Ihnen eine große Auswahl kostenloser Länder nicht wichtig ist.
Vorteile:
- Unbegrenzte Bandbreite laut aktueller Tarifseite
- Native macOS-App
- Kill Switch im kostenlosen Tarif aufgeführt
- Keine Kreditkarte für den Gratis-Tarif erforderlich
Nachteile:
- Nur ein Gerät gleichzeitig
- Stark eingeschränkte kostenlose Standortwahl
- Die Datenschutzbestimmungen nennen die Verarbeitung bestimmter Nutzungs- und Gerätedaten; lesen Sie sie vor der Anmeldung
4. TunnelBear Free: am einfachsten für kurze Einsätze
TunnelBear Free ist bewusst als Test- und Einstiegstarif positioniert. Die Bedienung ist einfach, doch das kostenlose Kontingent beträgt nur 2 GB. Damit eignet es sich für kurze Sitzungen, nicht für dauerhaftes Surfen, Streaming oder große Downloads.

Geeignet für: VPN-Einsteiger und seltene, kurze Verbindungen.
Vorteile:
- Sehr einfache Bedienung
- Native App für macOS
- Dauerhaft kostenloser Einstieg statt automatischem Bezahlabo
- Der Anbieter veröffentlicht regelmäßig Sicherheitsprüfungen
Nachteile:
- Nur 2 GB kostenloses Datenvolumen
- Nicht für regelmäßiges Streaming oder große Downloads geeignet
- Erweiterte Funktionen und Premium-Server erfordern ein Upgrade
5. NordVPN: keine Gratis-Version, aber 30 Tage risikofrei testbar
NordVPN ist kein dauerhaft kostenloses VPN für Mac. Der Dienst verlangt zunächst den Abschluss und die Bezahlung eines Abos. Wer innerhalb der Bedingungen der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie kündigt und eine Erstattung beantragt, kann den Dienst vorübergehend testen.

Geeignet für: Nutzer, die kurzfristig ein vollständiges Premium-Angebot benötigen und bereit sind, vorab zu bezahlen.
Vorteile:
- Keine typischen Gratis-Limits bei Daten und Serverauswahl während des bezahlten Abos
- Native macOS-App
- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie bei direktem Kauf laut Anbieter
Nachteile:
- Kein dauerhaft kostenloser Mac-Tarif
- Vorabzahlung und rechtzeitiger Erstattungsantrag erforderlich
- App-Store-Käufe können anderen Erstattungsregeln unterliegen
So wählen Sie ein sicheres kostenloses VPN für macOS
Installieren Sie nicht einfach das erstbeste Ergebnis aus dem Mac App Store. Ein VPN-Anbieter verarbeitet Ihren Netzwerkverkehr und verdient deshalb eine gründlichere Prüfung als eine gewöhnliche App.
- Geschäftsmodell: Prüfen Sie, wie der Gratis-Tarif finanziert wird. Ein klarer Freemium-Ansatz ist nachvollziehbarer als ein Anbieter ohne erkennbare Einnahmequelle.
- Datenschutz: Lesen Sie, welche Verbindungs-, Geräte- und Diagnosedaten gespeichert werden. „No Logs“ bedeutet nicht bei jedem Anbieter dasselbe.
- Datenlimit: Für gelegentliches Surfen können 2 bis 10 GB reichen. Regelmäßige Videowiedergabe verbraucht dieses Kontingent schnell.
- Mac-Funktionen: Achten Sie auf eine native macOS-App, einen Kill Switch, DNS-Leak-Schutz und automatische Verbindung in unbekannten Netzwerken.
- Serverwahl: Mehr kostenlose Länder sind nützlich, wenn Sie einen bestimmten Standort brauchen. Ein weit entfernter Server kann die Verbindung jedoch verlangsamen.
- Transparenz: Verständliche Richtlinien, aktuelle Sicherheitsprüfungen und öffentlich dokumentierte App-Funktionen sind bessere Signale als pauschale Superlative.
Kostenloses VPN auf dem Mac installieren: 5 Schritte
- Öffnen Sie die offizielle Website des gewählten Anbieters und prüfen Sie, ob Ihre macOS-Version unterstützt wird.
- Laden Sie die Mac-App nur von der offiziellen Website oder aus dem offiziellen Mac App Store. Vermeiden Sie Download-Portale und modifizierte Installationsdateien.
- Erstellen Sie bei Bedarf ein kostenloses Konto. Geben Sie keine Zahlungsdaten ein, wenn Sie ausdrücklich einen dauerhaft kostenlosen Tarif nutzen möchten.
- Installieren Sie die App und erlauben Sie das Hinzufügen der VPN-Konfiguration in macOS. Prüfen Sie den angezeigten Herausgeber, bevor Sie bestätigen.
- Aktivieren Sie den Kill Switch, falls verfügbar, wählen Sie einen nahen Server und kontrollieren Sie anschließend, ob sich Ihre öffentliche IP-Adresse geändert hat.
Wenn nach der Verbindung keine Website lädt, wechseln Sie zuerst den Server und starten Sie die App neu. Deaktivieren Sie nicht dauerhaft Firewall- oder Sicherheitsfunktionen. Auf einem verwalteten Firmen-Mac sollten Änderungen an VPN-Profilen mit der IT-Abteilung abgestimmt werden.
Sind kostenlose VPNs für Mac sicher?
Ein seriöser Gratis-Tarif kann Ihren Datenverkehr verschlüsseln und Ihre öffentliche IP-Adresse gegenüber Websites ersetzen. Er macht Sie aber nicht anonym und schützt nicht automatisch vor Phishing, schädlichen Downloads, Cookies, Browser-Fingerprinting oder einer Kontoerkennung durch den jeweiligen Dienst.
Warnsignale sind unklare Betreiberangaben, fehlende Datenschutzrichtlinien, ungewöhnlich weitreichende Berechtigungen, erzwungene Installation zusätzlicher Software und Versprechen wie „100 % anonym“ oder „garantiert jede Plattform entsperren“. Löschen Sie außerdem alte VPN-Profile, die Sie nicht mehr verwenden, unter den VPN- beziehungsweise Netzwerkeinstellungen von macOS.
Wenn die Gratis-Limits nicht reichen: BearVPN auf Mac und Mobilgeräten
Ein kostenloses Mac-VPN ist sinnvoll, wenn Ihr Datenbedarf klein ist. Benötigen Sie dagegen unbegrenzte Bandbreite, eine größere Serverauswahl oder Schutz auf mehreren Geräten, ist ein kostenpflichtiger Tarif meist die ehrlichere Lösung.
BearVPN benötigt auf macOS ein Abonnement. Dafür stehen 2.000+ Server an 50+ Standorten, unbegrenzte Bandbreite und bis zu zehn gleichzeitige Geräte pro kostenpflichtigem Konto zur Verfügung. Zu den relevanten Schutzfunktionen gehören AES-256-Verschlüsselung, IP-Maskierung, DNS-Leak-Schutz und ein Kill Switch. Welche Websites oder Streaming-Dienste erreichbar sind, kann trotzdem von Server, Netzwerk und Plattform abhängen.

Auf Android und iOS können Sie BearVPN zusätzlich ohne Anmeldung ausprobieren. Diese mobile Gratis-Erfahrung enthält Werbung und stellt nur eine Verbindungslinie bereit; die freie Serverwahl wird erst mit dem kostenpflichtigen Zugang freigeschaltet. So werden der kostenlose Mobile-Einstieg und das kostenpflichtige Mac-Angebot klar voneinander getrennt.
Häufig gestellte Fragen
Proton VPN Free ist für die meisten Mac-Nutzer die beste kostenlose Option, weil es kein Datenlimit hat und keine Kreditkarte verlangt. Wenn Sie einen kostenlosen Standort gezielt auswählen möchten, bietet Windscribe Free mehr Kontrolle, begrenzt das Datenvolumen aber auf 2 GB ohne E-Mail beziehungsweise 10 GB mit bestätigter E-Mail.
Ja. Proton VPN Free bietet laut Anbieter unbegrenzte Daten, wählt den Server im kostenlosen Tarif jedoch automatisch aus fünf Ländern aus. Hotspot Shield nennt für seinen Basic-Tarif ebenfalls unbegrenzte Bandbreite, beschränkt aber Gerätezahl, Standortwahl und Funktionen.
macOS kann VPN-Verbindungen verwalten, liefert aber keinen allgemein nutzbaren VPN-Dienst mit Servernetz mit. Sie benötigen weiterhin Zugangsdaten von einem VPN-Anbieter, Arbeitgeber oder einer Organisation. Apples iCloud Privat-Relay ist ebenfalls kein vollwertiger VPN-Ersatz und gilt nur für bestimmte Safari-Verbindungen.
Das ist nicht verlässlich. Gratis-Server sind begrenzt und Streaming-Plattformen sperren bekannte VPN-IP-Adressen regelmäßig. Selbst wenn ein Dienst heute funktioniert, kann sich das später ändern. Beachten Sie außerdem die Nutzungsbedingungen der Plattform und erwarten Sie keine Garantie.
Für die dauerhaft kostenlosen Tarife von Proton VPN, Windscribe, Hotspot Shield und TunnelBear ist normalerweise keine Kreditkarte nötig. NordVPN ist anders: Sie bezahlen zunächst ein Abo und müssen innerhalb der geltenden Frist eine Erstattung beantragen. Prüfen Sie vor dem Abschluss immer die aktuellen Bedingungen.
Fazit
Proton VPN Free ist die beste Wahl, wenn unbegrenzte Daten wichtiger sind als freie Serverwahl. Windscribe Free passt besser, wenn Sie einen der zehn kostenlosen Länderstandorte auswählen möchten. TunnelBear ist mit 2 GB eher ein einfacher Testtarif, während Hotspot Shield Basic eine unkomplizierte Option für ein Gerät bleibt. NordVPN gehört nur als kostenpflichtige Lösung mit Erstattungsfrist in den Vergleich, nicht als echtes Gratis-VPN.
Wenn Sie die typischen Gratis-Limits auf dem Mac vermeiden möchten, können Sie BearVPN als kostenpflichtige Alternative mit unbegrenzter Bandbreite und Schutz für bis zu zehn Geräte prüfen. Entscheiden Sie anhand Ihres Datenbedarfs, der benötigten Standorte und der Datenschutzbedingungen – nicht anhand eines pauschalen „kostenlos“-Versprechens.




